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Wenn Gegenstände Familie werden

Wo bekomme ich eine Mischpalette aus Keramik her, die für Aquarell geeignet ist?

Vor Monaten bei Kaffee und kurzen Pausengesprächen sitze ich mit meiner Mitarbeiterin Tanja zusammen. Wir plaudern über Erledigungen und dass Tanja unbedingt einen Keramikbecher braucht um Eier zu kochen. Ich war verwundert, doch ihre Geschichte war ergreifend. Sie erzählt, dass ihre Oma stolze Besitzerin eines solchen war und sie dieser Gegenstand für so viel mehr steht, als darin Eier zu kochen. Es ist ein Erinnerungsstück. Denn es gab so viele Momente, wo sie mit ihrer Oma Frühstück für neue Familienmitglieder, bei Umzügen und nach Übernachtungspartys gemacht hat. Ein Gegenstand der mit Heimatgefühl und Emotionen verbunden ist. Ich muss schmunzeln bei den Anekdoten die sie mir dazu erzählt und gleichzeitig denke ich mir:

Das will ich auch! Für mich, aber auch für Dich. Gegenstände mit Geschichte.

Keramik Mischpalette für Aquarell minimalistisch in weiß

 

Und nun halte ich meine Keramikpalette in meinen Händen. Für viele vielleicht wirklich nur ein Gebrauchsgegenstand, für mich persönlich erzählt diese aber schon eine Geschichte. Die Palette ist in kurzer Zeit ein Wegbegleiter geworden. Klingt sehr kitschig, ich weiß. Aber schon alleine der Prozess, wie es zu der Palette kam, welche Personen ich dadurch kennenlernen durfte und der Tag an dem ich den Prototypen das erste mal in den Händen halten durfte: Alles Erinnerungen, die mir auch immer wieder in den Kopf schießen, wenn ich mit der Palette arbeite.

Keramik Mischpalette für Aquarell

 

Das heißt einerseits verbinde ich mit dieser Palette natürlich kleine unternehmerische Erfolge, andererseits aber auch viel Familytime. Oft sitzen wir am großen Esstisch zusammen und meine Tochter mischt mit mir gemeinsam Farben auf der Palette, die wir dann auf Papier bringen. Es ist so spannend zu sehen, wie sie jedesmal mehr über Farben weiß, wie sie selbst experimentieren möchte und wie behutsam sie mit der Keramik umgeht. Wir haben uns quasi um die Palette ein Ritual nur für uns beide gebaut. Und ich bin mir ziemlich sicher (ok Carrie, jetzt nicht sentimental werden), dass wir, wenn wir in einigen Jahren einen Blick auf die Palette werfen, an kleine Erinnerungen der kreative Zeit zusammen denken werden. Und wer weiß, vielleicht sind diese so in uns drin, dass meine Tochter diese irgendwann sogar erben möchte oder bei einem Besuch vorschlägt, doch mal wieder gemeinsam die Palette mit Farben zu befüllen. Egal wie alt wir sind. Mittlerweile nehme ich die Palette durch ihre praktische Größe auch auf Ausflüge mit bzw. platziere sie ganz prominent im Wohnzimmer. Diese Palette ist für mich nämlich auch ein Symbol meines kreativen Prozesses. Jedesmal wenn ich mich vor ein Papier setze, wird mir auch auf eine Art bewusst,  wieviel ich immer wieder dazu lerne und meinen eigenen Stil finde. Die Palette ist für mich nicht nur ein praktisches Arbeitsgerät, sondern mein Werkzeug, das mich immer sofort in die richtige Stimmung versetzt. 

Und was soll ich sagen, irgendwie ist diese Palette in kurzer Zeit ein Teil von mir geworden, von meiner Familiengeschichte und auch ein Stück Heimat. Ich bin gespannt, welche Geschichten ich damit noch in naher und ferner Zukunft in Erinnerung setzen werde. 

Carrie Morawetz von The Me-Time Concept 

 

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