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Folge dem weißen Kaninchen

Warum ist Neugierde bei Erwachsenen wichtig?

Kennst Du Alice im Wunderland? Das kleine Mädchen, das dem weißen Kaninchen blind folgt und ihr so das größte Abenteuer ihres Lebens widerfährt. Was würdest Du tun? Dem weißen Kaninchen aus purer Neugierde folgen oder lieber sitzen bleiben und darüber nachdenken, was alles auf Dich zukommen hätte können?

Hallo! Wie schön, dass Du Dir etwas Zeit für Dich nimmst. Ich möchte Dir heute erzählen, was sich in meinem Leben durch meine eigene Neugier verändert hat und warum es sich lohnt, der Neugierde, die so viele Gefühle mit sich bringt, stets zu folgen.

Natürlich weiß ich, dass das Leben nicht immer durchgehend ein aufregendes Feuerwerk sein kann oder muss. Dass es vieles gibt, das ganz einfach funktioniert. Wir brauchen unsere "No-Brainer" zwischendurch. Entscheidungen, ohne größerem Nachdenken. Welche, die nicht für Kopfzerbrechen sorgen. Sich auf ein gewisses Regelwerk und Routinen verlassen zu können, bringt uns Verschnaufpausen. Aber (ich nehm‘ mich selbst an der Nase) finden wir uns nicht auch oft selbst genug in Situationen wieder, wo wir Dinge nur tun, weil man sie schon immer so gemacht hat oder - oh oh! -  Dinge NICHT tun, weil man es ja noch nie gemacht hat.

Schockmoment! Hemmen wir uns und unsere Facetten aus oben genannten Gründen? Halten wir uns eintönig, obwohl die Farbenpracht wartet?

Carrie Morawetz Kolumne über Neugier

Mach‘s Dir gemütlich, ich erzähl’ Dir eine Geschichte aus den vergangenen Monaten und lass‘ Dich spüren, warum sich "der Neugierde folgen" so gut anfühlen kann und Alice kein naives Mädchen ist, sondern eine wahre Inspiration. Denn soviel sei gesagt: Du wirst immer belohnt werden. Manchmal früher, manchmal später - aber der stolze Grinser kommt!

Wir alle tragen so viele unterschiedliche Facetten in uns. Kleine Frage an Dich zwischendurch: Bist Du Dir darüber bewusst?

Je mehr ich meine Facetten kennenlernen darf, meine Bedürfnisse dahinter einordnen kann und mögliche Schritte überlege, desto mehr kommt ein neues, aber von ganz früher bekanntes, und heute fast ungewöhnliches Gefühl in mir hoch. Dieses Gefühl wirft immer viele Fragezeichen auf und treibt meine Schweißdrüsen an: Es nennt sich Neugierde. Oh Schreck! Mein weißes Kaninchen also, mit frechem herausfordernden Blick. Es streckt mir die Pfote entgegen - greif‘ ich zu?

Ich denke uns geht es allen ähnlich. Oft spüre ich, dass sich Neugierde zu schnell in Angst umwandelt und dies genau der Grund für die Hemmung und dem "Stop! Ab hier nicht weitergehen!" ist.

Vor ein paar Monaten habe ich die Neugierde so stark gefühlt, da dachte ich mir: Ich mach‘ mir jetzt meine Kleidung schmutzig, folge ihr und springe in das Erdloch. Komme was wolle! Ich habe ein völlig neues Workshop-Programm angeboten, etwas, was ich zuvor noch nie in dieser Form gemacht habe. Ein Kursprogramm über die Technik hinter Vision-Boards. Ein Workshopformat, das emotional und sehr intensiv für die Teilnehmer:innen, als auch für mich, ist und die Umsetzung schon lange ein großer Wunsch von mir war. Habe also eine weitere Facette meines Selbst gezeigt. Ich war neugierig, ob es angenommen werden kann, wie es andere empfinden, meine Technik zu lernen und sie mit neuen und unkonventionellen Methoden abzuholen. Ein Kurs, der auf sehr viel Storytelling und eigene Erfahrung beruht. Ein Preisgeben, was noch alles abseits von Kreativität in mir steckt. 

Was soll ich dir nun sagen? Ich habe es gewagt!

Blog Carrie Morawetz mit Kolumne

Tatsächlich bin ich während ich diese Zeilen für dich verfasse noch mitten im 1. Workshop-Programm "Vision Boards" und schon jetzt werde ich täglich dafür belohnt. Nein, es sind nicht die Anmeldezahlen - es sind die Menschen und ihre Geschichten, ihre Offenheit und ihre Wertschätzung. Ein wunderbares Miteinander, was mich täglich darin bestärkt, was ich mache und es macht mich glücklich, dass ich diese Leidenschaft von mir nach Außen tragen darf und Anklang findet. 

Hatte ich Angst? Ja. Ich hatte Angst, dass es nicht angenommen wird und ich meiner Freude zwar so gerne folgen möchte, aber meine Vorhaben nicht umsetzen kann. Ganze zweimal habe ich sogar meinen Start dafür im Vorfeld (niemand im Außen wusste davon) verschoben, weil ich Momente der Hemmung hatte. Bis mein weißes Kaninchen nicht mehr zu übersehen war und ich wusste es gibt jetzt nur einen Weg: Es einfach zu tun! Ich habe mich vor den Vorhang getraut. Ich bin der festen Überzeugung, wenn etwas in Dir brennt, das weiße Kaninchen immer öfter um die Ecke guckt - dann nimm‘ Anlauf, es steckt alles schon in Dir!

Denn alleine der Fakt: Der Neugierde zu folgen und zu schauen, was dahinter steckt, die Facetten zu erleben, die in einem selbst so lange verborgen waren, macht es zu einer der wertvollsten Taten, die du für dich selbst tun kannst. 

Und alles was danach kommt, ist nur ein zweiter Schritt auf deinem Weg.

 Kolumne von Carina Morawetz über die Me-Time

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