Besinnung - who?

Herzenswünsche durch Visionboard manifestieren

Vorweihnachtszeit und überall schreit es von den Dächern: Besinnung! Aber, was ist Besinnung eigentlich? Ist es nur eine leere Worthülle? Tut es eigentlich irgendjemand von uns? Ist das ein "must say" zum Jahresende unserer Generation, um sich dem Trendwort Mindfulness anzupassen? 

Diesen Fragen wollte ich nachgehen und etwas in mich reinhören, welche Bedeutung „Besinnung“ für mich hat. Nach einem Gespräch mit meiner Tochter, die sooft ein Vorbild für mich ist, wurde mir erst klar, was Besinnung wirklich sein kann und warum es so essentiell für große Wünsche, Ziele und Visionen ist.

 

Hallo! Wie schön, dass Du Dir etwas Zeit für Dich nimmst. Heute möchte ich Dir eine kurze Geschichte erzählen, die ich vor kurzem erleben durfte, und Dir 3 Tipps auf den Weg für Deine eigene Besinnung geben. 

Seit mehr als 6 Monaten immer der gleiche Satz meiner Tochter: "Mama, zu Weihnachten wünsche ich mir ein Amulett mit einem rosa Kristall, mit dem ich mich verwandeln kann." Auch jetzt noch im Dezember, wie wir uns mit Stift und Zettel zum Wunschzettel schreiben wappnen, bekomme ich auf die Frage, was sie sich vom Christkind wünsche dieselbe Antwort:  "Ich wünsche mir ein Amulett mit einem rosa Kristall, Mama!"

 

Visionen mit Visionboard manifestieren

 

Also gut, dachte ich mir, schreiben wir das so auf. Mit der Zusatzfrage: "Wünscht du dir noch etwas?" 

 

"Mama! Ich habe dir schon gesagt, was ich mir wünsche. Das ist mein Herzenswunsch. Warum soll ich mir noch was wünschen?" Sie sagte das mit großer Bestimmtheit, war etwas beleidigt und fühlte sich nicht ernst genommen.

 

Boom! Da hat es mir die Sprache verschlagen und ich dachte: Was für ein wunderbar schlaues Wesen meine Tochter doch ist und selbst gar nicht weiß, wieviel Kluges sie von sich gibt. Denn das Gespräch hatte eine große Wirkung auf mich: Die Aussage meiner Tochter hat für mich persönlich einfach alles mit Besinnung zu tun. 

Für uns ist es vielleicht nur eine Kette mit rosa Kristall. Für meine Tochter ein Symbol, mit dem sie sich im Spiel verwandeln möchte. Sie hat mit ihrem Wunsch eine große Vision. Ihre Vision ist das Verwandeln, der Weg dorthin das Amulett. Ein besonderer Schatz, den sie sich an einem besonderen Tag wünscht. Ihr Wunsch ist spezifisch, messbar, terminiert und realistisch. Sie trägt diesen so tief in sich und  lässt sich von äußeren Einflüssen nicht irritieren. Kein Spielwarenladen, keine Werbung und keine Erzählungen von Wünschen anderer Kinder im Kindergarten. Sie bleibt bei sich und ihren eigenen Zielen; besinnt sich dadurch ausschließlich auf sich selbst.

Sie hört in sich, in ihr Herz und kommt so zu ihren großen, kleinen Visionen. Sie weiß auch, was dafür nötig ist: Geduld. Es ist so wichtig für sie, dass sie sogar monatelang wartet und vertraut darauf, dass sich ihr tiefer Wunsch erfüllt. Sie manifestiert auf eine völlig natürliche Art und Weise.

Natürlich habe ich mich (und Du dich vielleicht auch gerade) daraufhin gefragt: Wie sieht denn mein Wünschen eigentlich aus? Ich glaube, wir stehen durch Social Media, Werbung und co sehr stark unter äußeren Einflüssen, dass wir oft gar nicht mehr wissen, was wir wollen, wer wir sind und was wir wirklich brauchen.

Sind es wirklich unsere eigenen Bedürfnisse und Visionen, die wir verfolgen?

Plötzlich war es mir völlig klar, welche wahre Bedeutung das Wort "Besinnung" eigentlich für mich hat und was es mit dem Wünschen, nicht nur von materiellen Dingen, zu tun hat. Wenn man den Begriff Besinnung googelt, sind die ersten zwei Vorschläge „die Besinnung verlieren“ und „vor lauter Arbeit nicht zur Besinnung kommen“. Es stimmt, Besinnen benötigt Arbeit und ist nicht immer leicht. Aber ich bin mir sicher, dass die Kraft und der Wille, den Fokus auf uns zu richten, in uns allen steckt. Wichtig ist, in sich selbst zu hören, und alles was tagtäglich auf uns einprasselt außen vor zu lassen. Erst durch Besinnung können die eigenen Wünsche, Ziele und Visionen entstehen.

 

Visionboard 2022 vorbereiten

Hier 3 Tipps von mir wie Du Dir einen Rahmen für Besinnung schaffen kannst:

  • Genieße den Moment. Starte erst in den Tag und konzentriere Dich auf Dein Hier und Jetzt bevor du Dein Handy checkst. Wach auf, führe ein Ritual aus. 10-60min nur für Dich. Nimm Dir, was Du brauchst. Besinnung auf sich selbst darf täglich stattfinden, nicht nur zum Jahresende.
  • Lass los. Lass die Angst was zu versäumen einfach los. Schüttel’ die Vergleiche mit anderen ab. Lass alles los, was unter Einfluss von außen steht und möglicherweise gar nicht Deinen Werten entspricht. Das ist wohl die schwierigste Aufgabe, nicht immer möglich, aber so lohnenswert. Probier‘s, Du kannst es schaffen!
  • Hör Dir zu. Stelle Dir selbst regelmäßig Fragen um Deine Bedürfnisse zu erkennen. Lass Dich nicht vom Alltag beherrschen, sondern übernehme selbst das Ruder. Ein kleiner Anfang für solche Fragen kann der "5 Questions to Me" Guide von The Me-Time Concept sein, den Du kostenlos über unseren Newsletter erhältst. Vielleicht findest Du dann auch heraus, dass ein Amulett genau das ist, was Du brauchst. :-) 

Und nun, werde ich mich weiter am Besinnen üben, dem Christkind bei der Amulettsuche behilflich sein, meine eigene Wunschliste überdenken und das Jahr 2021 langsam loslassen. Denn für 2022 erlaube ich mir selbst meinen Wünschen Platz zu geben, Visionen zu kreieren und alles zu sein, was ich wirklich sein möchte. 

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